
Wander - Freunde
Wir führen von Januar bis Juni, September bis Dezember, organisierte Wanderungen an der Küste und im Hinterland der Costa-Blanca durch
Info: Hans Schwendener, Pego, Tel. 965 570 098 +
Roland Hostettler, Oliva Nova, Tel. 962 857 698
Inhaltsverzeichnis dieser Seite:
Einladungen, Berichte, Fotos etc. von Wanderungen
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1. Einladungen, Berichte, Fotos etc. von Wanderungen:
März-Wanderung:
Wanderung - Alto de la Peña de Sella, Donnerstag, 18.2.2010:
Zwölf wetterfeste Optimisten trafen sich beim Dorf Sella. Dabei waren auch zwei Extremisten, einer ging halbnackt an den Start, der andere war für eine Polarexpedition ausgerüstet. Die für Hans "leichte Wanderung" war für uns Neulinge gerade richtig, beim steilsten Wegstück mussten wir jedenfalls schwer atmend staunen, wie munter sich die Profis weiterhin unterhielten. Oben auf der Bergkuppe wurden alle gleichermassen mit einer fantastischen Aussicht auf die Küste und in die Berge belohnt, es fehlte nur die Sonne. Der sumpfige Karrenweg zurück zum Ausgangsort zeugte von den vielen Regenfällen der vergangenen Wochen. Eine Gegensteigung vor dem Ziel weckte die Hungergefühle und ersetzte so den Apero. Auch die Verluste hielten sich in Grenzen, ein Paar auseinander-gefallene Wanderschuhe wurde nicht einmal mehr als Flohmarkt-würdig erachtet und Hundilein Cora schien überhaupt nicht betrübt darüber, dass sie im Dickicht ihr "Gstältli" verloren hatte, wohl auf der Jagd nach Wildschweinen.Letzter Höhepunkt war das gemeinsame Mittagessen bei "Isa i Toni", mit gutem Essen, aufmerksamer Bedienung und angeregter, lustiger Unterhaltung. Selbst das Wetter hielt sich an die Spielregeln, erst nach dem Mittagessen setzte leichter Regen ein.Abschliessend vielen Dank an Rosalba und Hans für die perfekte Organisation und die Mehrarbeit beim An-, Ab- und wieder Anmelden. Wir haben das Ganze sehr genossen.
Jahresabschluss-Wanderung:
Wanderung im Montgó-Gebiet vom 18. Dezember
Trotz überwiegend grauem Himmel machten wir uns - zusammen mit 6 weiteren motivierten Wanderlustigen - auf den Weg...
Da heftiger Regen in den letzten Tagen die Erde zu sehr aufgeweicht hatte und dadurch die Bergwege gefährlich glitschig wurden, musste eine Alternative gefunden werden.
Also neuer Treffpunkt: Hotel Mariott, La Sella. Von dort aus führte unsere, den Wetterbedingungen angepasste, neue Route in ziemlich flaches Gelände.
Erst durchs Pinienwäldchen, vorbei am Golfplatz, weiter hinein ins Campo mit vielen Orangenplantagen und pittoresken Fincas… Alles in Allem ein „easy going“, das uns während gut zwei Stunden wohltuende Bewegung verschaffte. Auf dem Rückweg kamen wir durchs Dörfchen Jesús Pobre, wo uns später der Wirt vom "Casa Rosita" in gemütlichem Ambiente, inkl. Kaminfeuer, ein wohlverdientes Mittagessen servierte.
Somit hat der Aufruf zur Jahresschlusswanderung doch noch ihr Echo gefunden, und alle waren sich einig: es hat sich gelohnt!
Ruth u. Juan Vauthier
(Fotos Juan + Ruth)
Fotos der Mai-Wanderung: hier
Wanderung um den Stausee bei Guadelest, 16. April 2009
Im vergangenen Herbst fiel die geplante Umrundung des Stausees bei Guadalest dem schlechten Wetter zum Opfer. Gegen 35 Personen waren damals eingeschrieben um an der Wanderung teilzunehmen. Am 16. April wurde nun die Wanderung nachgeholt und nach den vorangegangenen unbeständigen Tagen konnten bei prächtigem, doch kühlem Wetter 20 Wanderlustige den Weg unter die Füße nehmen. Es wurde ein forsches Tempo angeschlagen und die älteren Semester, die ohnehin nicht im Sinn hatten, den ganzen See zu umwandern, fielen bald zurück. Sie wurden allerdings nicht im Stich gelassen, sondern von Rosalba betreut und später dann auch wieder sicher an den Ausgangspunkt beim Staudamm zurückgebracht. Für die anderen gab es ein leichtes Auf und Ab hoch über dem See. Unten das türkisfarbige Wasser, oben die von der Sonne beschienen Berge und links und rechts des Weges blühte der wilde Ginster in leuchtendem Gelb. Interessant war es auch, einmal die oberste Spitze des Dörfchens Guadalest über den See hinweg von der Rückseite anzusehen. Vormittags um 11 Uhr stand sogar noch der halbe Mond über den Häusern am stahlblauen Himmel!
Bei einer Verschnaufpause wurden die mitgebrachten Znünis und Getränke angezapft und auch einige der warmen Sachen wurden ausgezogen, denn das zügige Laufen brachte einem schon etwas ins Schwitzen. Ums Ende des Sees rum ging es dann auf der eher schattigen Seite wieder zurück in Richtung Staumauer, teilweise auf etwas aufgeweichtem Boden. Auf etwa drei Stunden war die Wanderung angesagt, doch die ersten erreichten bereits schon nach 2 ½ Stunden den Ausgangspunkt.
Es ging dann zu einem gemeinsamen Mittagessen ins „El Riu“, wo noch zusätzlich drei Personen zu uns stießen. Jeder bekam das zu Essen was er vorgängig bestellt hatte und es wurde viel diskutiert und einander zugeprostet und schließlich verabschiedeten wir uns in der Gewissheit, einen schönen Tag zusammen verbracht zu haben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren der Wanderung, Rosalba und Hans Schwendener! Auf ein nächstes Mal.
Werner Staub
weitere Fotos hier
Wanderung zur 'Font de la Mata' und auf den 'Tossal del Moro' bei Gata
(Fotos: Juan)
Mandelblütenwanderung vom Font de la Bota in Castell de Castells zur Ruine 'El Castellet'
(Fotos Juan)
Januar-Wanderung „Cabo San Antonio“
Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel am Donnerstag, 15. Januar als sich elf wanderlustige Clubmitglieder zur ersten Tour in diesem Jahr versammelten. Die Einen stiegen den Wanderweg vom Hafen hinauf zum Leuchtturm, während eine zweite Gruppe oben im Flachen einen gemütlichen Rundkurs von ca. 1 ½ Stunden unternahm. Mit von dieser Partie waren übrigens drei „Romands“ und drei Deutschschweizer – also ein „fifty-fifty Grüppchen“, das sich das Wahrzeichen von Jávea – die Molinos – aus der Nähe anschaute. Beeindruckt von den grandiosen Aussichten trafen sich später alle Wandervögel zu einem gemeinsamen Picknick am Grillplatz. Einige davon rundeten schliesslich den Tag bei einem Glas Tinto im Club Nautico ab.
Fotos: hier
Herbst-Wanderung, im Vall de Gallinera, am 16. Oktober 2008:
(Fotos: Hans Schwendener und Juan Vauthier)
mehr Fotos: hier
Frühlingswanderung auf der Bèrnia vom 24. April 2008
Regen verhinderte die Wanderung am ursprünglich angesetzten Datum. So trafen sich dann eine Woche später bei schönstem Sonnenschein 28 Personen bei den „les Cases de Bèrnia“. 12 davon begaben sich auf die leichtere Route, die über einen Bergsattel führend schliesslich bei den Ruinen einer alten Maurenfestung endete. Von da konnte dann diese Gruppe wieder auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurückwandern und schon einmal ins Restaurant gehen.
Die Wagemutigeren, 16 an der Zahl und ein Hund noch dazu, riskierten die grössere Wanderung in der umgekehrten Richtung. 3 ½ Stunden Wanderzeit war vorgesehen. Leichten Weges ging es Richtung der Bèrnia-Quelle. Noch etwas Wasser aus der Quelle trinken und dann begann ein teilweise steiler Aufstieg bis hinauf zum Rand des eigentlichen Felsmassivs. Zeitweise musste man sogar etwas klettern, doch schliesslich gelangten auch die weniger geübten Berggänger zum Felsloch, das auf die andere Seite des Berges führte. Viele Durchkriechtechniken wurden nun feilgeboten, denn in der Mitte des Loches musste man eigentlich schon fast liegend sich fortbewegen. Aber auch das wurde von allen geschafft und so wurde dann ein erster Rasthalt eingeschaltet. Es galt Kräfte für den weiteren Weg zu sammeln. Eine herrliche Weitsicht Richtung Benidorm und Alicante lag vor uns allen. Walti Wehrli hatte sich beim Aufstieg den Oberschenkel gezerrt, wurde aber fachmännisch mit einer Binde für die Reststrecke einigermassen fit gemacht. Es war nun sehr heiss geworden an der Felswand unter der wir uns auf holperigem Weg in Richtung der Burgruine aufmachten. Jeder Schritt musste genau passen, denn von einem Wanderweg konnte man hier oben nicht mehr reden. Mancher hat sich bestimmt gewünscht, er wäre eine Gämse gewesen, weil die dieses Gelände mit den vielen Steinbrocken und Gebüschen geliebt hätte. Auf und ab ging es, dann noch über etliche Geröllhalden und zwischendurch war auch wieder Klettern angesagt. Ich habe dann noch einen argen Hungerast eingefangen und wurde mit Traubenzucker und Früchten so versorgt, dass es auch für mich weiterging, wenn auch nur mühsam. Super die Hilfsbereitschaft und die Aufmunterungen der übrigen Bergflöhe. Auch Walti spürte diesen Support. So kamen wir schliesslich verspätet zur Ruine und nach einer kleinen Rast ging es endlich bergab in Richtung Ausgangpunkt. Ein Auto wurde uns dann noch entgegengeschickt und so konnten Walti und ich das letzte Stück Weg noch im "Besenwagen" zurücklegen, doch auch wir beide, wie alle anderen waren am Ende der ganzen Wanderung glücklich über das Geleistete. Wichtig waren das Zusammengehörigkeitsgefühl und die tolle Kameradschaft an diesem Tag. Danke vielmals an Hans Schwendener und Roland Hostettler, dass sie immer zur Stelle waren, wenn etwas mal nicht so rund lief und dass sie uns alle wohlbehalten an den Ausgangpunkt zurückbrachten und natürlich auch an Dora Hostettler, die sich im gefährlichen Gelände als geschickte 4x4-Fahrerin entpuppte.. Es war trotz der argen Plackerei schliesslich ein wunderschöner Tag und die Strapazen waren schnell einmal vergessen.
Wir nahmen dann noch im Bergrestaurant „Bon Vent“ gemeinsam ein Mittagessen ein, das zu wahrlich spanischer Zeit! Rosalba hat das glänzend organisiert und vorher auch für die Wanderer der leichteren Route gesorgt und verdient somit auch unser aller Dank. Beim gemütlichen Zusammensitzen waren alle schon wieder munter und auch bereits zu Scherzen aufgelegt und sicher hat ein jeder seine eigenen Eindrücke mit Genugtuung mit nach Hause genommen.
Auf ein nächstes Mal! Werner Staub
(Fotos Werner Staub)
2. Wander-Tipps:
Leichte Wanderungen für jedermann/frau:
Fuentes del Algar: in der Nähe von Callosa d'en Sarrià, an den Ursprungsort des Algar-Flusses im Bernia-Massiv.
Empfehlenswerte Wanderung während der Sommermonate, wo man gerne kühle und schattige Plätze sucht.
Bademöglichkeit in Flussbecken, mehrere Restaurants vor Ort.
Bocairent: lohnenswerter Rundgang durch ein mittelalterliches Städtchen im Hinterland, an der Nationalstrasse Alicante-Madrid (Abzweigung in Villena), in der Sierra de Mariola.
Sehenswert sind: älteste Plaza de toros des Landes Valencia, das archäologische Museum, die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert mehrere Textilmanufakturen. Etwas ausserhalb des Städtchens, in einer Steilwand, 53 seltsame quadratische Löcher Les Covetes dels Moros.
Im Städtchen mehrere reizvolle Restaurants.
Albir: kurzweilige, halbstündige Wanderung in der Sierra Helada zum Leuchtturm von Albir.
Von der N332 in Richtung Albir-Strand, ab Parkplatz Supermercado Caprabo.
3. Links: (unterstrichene Links anklicken, Browser ladet automatisch)