Wander - Freunde
Wir führen von Januar bis Juni, September bis Dezember, organisierte Wanderungen
an der Küste und im Hinterland der Costa-Blanca durch
Info: Juan Vauthier, Tel. 966 468 419
Inhaltsverzeichnis dieser Seite:
1. Einladungen, Berichte, Fotos etc.:
2. Vorschläge/Tipps:
3. Links
1. Einladungen, Berichte, Fotos etc. von Wanderungen:
Wanderung am 19. Januar 2012
Wandern macht Spaß, fördert die Geselligkeit, hält fit und gesund. Das ist die Basis für wunderschöne Wanderungen, die von Juan und Ruth in Zusammenarbeit mit anderen Wanderfreunden monatlich gestaltet werden. Auch die am 19. Januar wurde gut genutzt, dem Winterspeck den Kampf anzusagen.
Von der Cala de Finestrat ging es gut begehbare Pfade hinauf durch lichten Kiefernwald zu einem ausgebauten Wanderweg mit Rastplätzen, der direkt zum Aussichtspunkt "Torre Vigía de L'Aguiló " führte. Dieser rekonstruierte Turm, den man besteigen kann, war ein wichtiger Wachturm von Villajoyosa. Wir hatten für unser Vorhaben "Bilderbuchwetter" bestellt und auch erhalten, deshalb erwartete uns hier oben etwa 150 m über Finestrat schon die Sonne, die einen Glitzerteppich über dem Meer unter uns ausgebreitet hatte. Atemberaubende Sicht über die ganze Küste, milde Temperaturen und ein sanfter Wind begleiteten uns. Nach einer Rast teilte sich die Gruppe. Die nicht so trainierten nahmen den bequemeren Weg weiter in Richtung Villajoyosa, der oberhalb der versteckten Badebucht "Cala Torre Conil" herumführte. Die Gemsenartigen bevorzugten den steileren Abstieg zur Bucht, um dann am gegenüberliegenden Berghang einen Pfad wieder hinaufzusteigen. Azurblauer Himmel spiegelte sich unter uns im glasklaren Mittelmeerwasser. "Es lächelt die See, sie ladet zum Bade..." wäre der passende abgewandelte Kommentar dazu. Weiter oberhalb kamen wir dann zum Wanderweg, der uns wieder nach Finestrat führte. Viel zu schnell war die Zeit vergangen, den Frühling am Wegesrand konnten wir jedoch trotzdem entdecken. Den krönenden Abschluss fand diese Wanderung in einem gemeinsamen Essen im Restaurant Puig Campana.
Als begeisterter Anhänger der Wanderfreunde freue ich mich schon auf die nächste Tour.
Christine Nennemann
Link: https://picasaweb.google.com/107763471907976496554/ZumTorreDeLAguiloFinestrat?authkey=Gv1sRgCIGC_LLh9KWAIQ#
Wanderung zur Ermita de Santa Lucía in Jávea
Die Ermita wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts von den Jáveanern zu Ehren der Schutzpatronin der Blinden erbaut.
Warum denn in die Ferne schweifen - das Schöne liegt so nah....
Diese Erfahrung durfte die Wandergruppe am 22. Dezember machen.
Schon zur Anfahrt zum Parking 'Plaza de Constitución' musste Juan die Rolle eines 'Verkehrskadetten' übernehmen. Um nicht in das Verkehrschaos beim Wochenmarkt zu geraten, hat er einige Teilnehmer fachmännisch in eine kleine Seitenstrasse zum Parkieren eingewiesen. Dies war dann auch der Ausgangspunkt für unsere kurze, aber sehr schöne Wanderung zur Ermita Santa Lucía. Sicher haben viele von uns die kleine Kapelle auf der Anhöhe bei einem Besuch in Jávea oder beim Befahren des Passes nach Denia gesehen, aber die wenigsten waren schon oben bei der Pilgerkapelle.
Also kurz nach 11.00 Uhr begann für die 14 Teilnehmer die Wanderung hinauf zur Ermita über einen steinigen und zum Teil sehr schmalen Pfad. Unterwegs gab es immer wieder einen kurzer Halt: Nicht zum Verschnaufen, denn wir waren ja alle nach den Wanderungen in diesem Jahr gut trainiert, der Halt wurde benutzt, um die Aussicht auf Jávea zu geniessen und den Ausblick mit dem Fotoapparat festzuhalten.
Oben (auf 164 Meter) angekommen, war aus manchem Munde zu hören: Oh, was für ein herrlicher Tag, blauer Himmel soweit das Auge reicht und diese fantastische Rundsicht. Da die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig war, konnte man die Balearen und auch die Fernsicht in das Hinterland geniessen. Die Kameras kamen in Aktion und jeder versuchte die einmaligen Eindrücke festzuhalten. Als dann wieder etwas Ruhe in die Gruppe kam, gab es eine ganz spezielle Überraschung. Tischlein deck dich!! Wir wurden mit feinem Glühwein und verschiedenem Gebäck verwöhnt. Den leckeren feinen kleinem Gugelhupfen aus 'Monikas Backstube' konnte keiner widerstehen. Vielen Dank an die 'guten Geister', welche den Glückwein und die Leckereien hoch auf 164 Meter 'geschleppt' haben. Eine tolle Idee und die Überraschung ist gelungen. Die Rast bei der Ermita wurde von den Teilnehmern für verschiedene Gespräche und Diskussionen benützt. Im Gegensatz zum Aufstieg konnte der Rückweg dann fast als Spaziergang bezeichnet werden. Unten angekommen, führte der Weg vorbei an den Obst- und Gemüseständen des Wochenmarktes und durch die idyllischen Gassen bis zum Restaurant 'Palau' bei der Kirche im historischen Dorfkern. Hier erwartete uns ein weiteres Highlight. Dank Insider-Typs hatte Monika dort für das Mittagessen reserviert. Es gab ein feines Weihnachtsmenü bestehend aus vielen gluschtigen Tapas, mehreren Hauptspeisen, einem toll präsentiertem Dessert und dem süffigen Hauswein. Eine Adresse, die man sich durchaus merken darf.
Zu guter Letzt: Ein grosser Dank an Juan und sein Team, welches diese schöne Wanderung inkl. 'Zugabe' für uns organisiert hat. Mercie vielmool!!
Erika
Fotos: hier
Wanderung zum Leuchtturm bei Albir vom 17.11.2011
„The same procedures as last year“ ist ein Satz der in einer alten schwarz-weissen Filmsatire über einen leicht vertrottelten Grafen und seinen nicht minder davon entfernten Buttler immer wieder fällt. Bestimmt hat schon jeder einmal diesen lustigen Filmklassiker gesehen, der jedes Jahr um die Weihnachtszeit über die Bildschirme flimmert.
„The same procedures as last time“ könnte ich sagen! Aufwachen bei Regen, sofort Mail an Juan ob wir denn wandern können, Rückantwort mit „Ja“ wir sind am Treffpunkt und schauen mal wer da kommt. Also das gleiche Prozedere wie bei der letzten Wanderung. So machte auch ich mich auf den Weg, holte noch Erika Riecke ab und gemeinsam fuhren wir Richtung Albir. Immer mehr klarte das Wetter auf. Ist Juan allenfalls direkt mit dem Wettergott in Verbindung, dass sein Optimismus schliesslich immer Recht bekommt?
Alle 20 die sich angemeldet hatten waren schliesslich pünktlich um 11 Uhr auf dem Parkplatz! Dieser liegt gleich beim Eingang zum „Parc natural de la Serra Helada“. Hier beginnt der 2 ½ Kilometer lange „Camino del faro del Albir“. Eine leicht ansteigende gut ausgebaute Strasse, teils im Wald, führt hinauf bis zum Leuchtturm. Auf und ab geht es abwechslungsweise der Steilküste entlang bis schliesslich die 112 Höhenmeter überwunden sind. Viele Wanderer waren mit uns gleichzeitig unterwegs, junge und alte, Jogger, Mountainbiker und sogar ein Mann im Rollstuhl getraute sich zum Leuchtturm hinauf zu kommen. All dies bei zwar windigem, doch inzwischen wunderbarem Wetter und einen herrlichen Blick bietend auf die Strände von Albir und Altea, hin bis zum Peñon de Ifach.
Auf dem Weg zum höchsten Punkt gibt es zwei interessante Dinge zu sehen. Einmal Überreste einer alten Mine, in der die Römer Steine brachen um daraus Ockerfarben zu erzeugen. Diese wurde gebraucht bis Farben mit anderen Mitteln hergestellt werden konnten. Als Zweites ist hoch oben im Felsen eine Höhle zu erspähen, riesig gross und in der Form eines Rachens von einem Wal, deshalb genannt „Boca de la Balena“. Oben im Leuchtturmgebäude gibt es eine kleine Ausstellung zu sehen, aber leider fehlen Toiletten. Dafür entschädigt die schöne Rundsicht für diesen kleinen Makel.
Da ja wie üblich ein gemeinsames Mittagessen vorgesehen war machten wir uns nach kurzer Rast auf den Rückweg zum Ausgangspunkt. Das Schöne an dieser empfehlenswerten Wanderstrecke ist, dass man kaum ausser Atem kommt und sich beim Marschieren immer miteinander unterhalten kann. Also liebe Leser, probiert es auch einmal aus.
Im Restaurant „El Chiringuito“ am steinigen Badestrand von Altea konnte jeder bestellen was er gerade mochte. Reich war die Speiseauswahl und so fanden alle etwas Passendes. Im November noch im Freien sitzen zu können machte zusätzlichen Spass und so kam eine gute Stimmung auf. Auf dem Heimweg war bestimmt jeder glücklich und zufrieden zusammen mit Freunden einen wunderschönen Tag verbracht zu haben. Mit einem Dank an die Wanderleitung auf ein nächstes Mal!
Werner Staub
Fotos: hier
Höhenwanderung auf der Südseite der Sierra de Bernia vom 20. Oktober 2011
Mit Blitz und Donner, auch leichtem Regen, kündigte sich unser Wandertag an. Da es früh am Morgen noch stockfinster war und so die Wettersituation visuell nicht wahrnehmbar, griff ich zu unchristlicher Zeit zum Telefon und rief Juan an. Der war auch schon aus den Federn und blieb wie immer cool und meinte, dass es nur auf dem Meer draussen blitze und er sich keine Sorgen mache wegen des Wetters.
Also trafen sich schliesslich 18 Wanderlustige und noch ein kleiner Hund bereits um halb Zehn bei der Tankstelle am Dorfeingang von Altea la Vella, die meisten noch gut eingepackt infolge des frischen Windes. Lediglich Juan war bereits im Sommertenue. Nach kurzer Beratung wurde auf den steilen Aufstieg von gut einer Stunde auf die „Alp“ verzichtet und entschieden hinauf zu fahren. Als die geländegängigsten Autos ausgesucht waren, fuhren wir auf der zum Teil mit Schlaglöchern übersäten und schmalen Strasse bergwärts. Viele waren wohl froh, dieses Wegstück nicht zu Fuss bewältigen zu müssen. Oben angekommen blies ein kräftiger Wind, doch bereits zeigte sich die Sonne und wir genossen als Erstes den herrlichen Ausblick ins tief unter uns liegende Tal und auf die Bucht von Altea.
Juan und Bruno, die diese Wanderung gemeinsam ausgekundschaftet haben, meinten nun, dass die Marschtüchtigsten mal flüssig vorneweg gehen sollten und die anderen könnten ihr Tempo wählen, wie sie es gerade wollten. Einander verlieren konnte man sich auf dieser Route eh nicht.
Leicht ging es abwechselnd auf und ab auf einem gut begehbaren Weg unterhalb der Felsen der Sierra Bernia in Laufrichtung Meer. In den vom Wind geschützten Waldpartien begann man schon bald zu schwitzen und die Windjacken verschwanden in den Rucksäcken. Im lichten Wald war es auch immer wieder möglich hinunter ins Tal zu sehen oder hinauf auf die sonnenüberfluteten Felsformationen der Bernia. Nach einer Stunde Marsch begann sich mein am Vortag eingehandelter Ischias bemerkbar zu machen uns so liess ich die anderen ziehen. Nach einer kurzen Rast machte ich mich wieder gemütlich laufend auf den Rückweg. So hatte ich nun genügend Zeit viele Fotos von der Bergwelt zu machen und auch solche von den wenigen Blumen, die am Wegrand noch zu sehen waren. Aus dem Wald kommend, pfiff einem der Wind auf dem letzten Wegstück wieder kräftig um die Ohren. Am Ziel angekommen hiess es ganz schnell das verschwitze T-Shirt auszuwechseln und die Windjacke überzuziehen. Nach einer guten halben Stunde warten kamen die Ersten dann auch zurück, sie mit einem Laufsoll von ca. drei Stunden. Sechs der Allertüchtigsten sollen sich am Wendepunkt noch zu einer sehr steilen Zusatzschlaufe entschieden haben. Sie seien oben auf der Bergkrete im fast orkanartigen Wind aber mit einer herrlichen Rundsicht in alle Richtungen für die Strapazen entschädigt worden. Die gute Stimmung zeigte, dass es eine gelungene Wanderung war und es allen viel Spass gemacht hat. Dankeschön Bruno und Juan!
Im „Bellinis“ in Altea la Vella nahmen wir zusammen ein Mittagessen ein und sassen dann noch eine Weile gemütlich beisammen an der wärmenden Sonne. Wir freuen uns alle auf die nächste Wanderung, die am 17. November 2011 stattfindet und zum Leuchtturm von Albir führt. Da es sich um eine leichte Route handelt hoffen die Wanderleiter auf viele Teilnehmer. Rafft euch auf!
W. Staub
Fotos: hier
Besteigung des Cap d’Or vom 22.9.2011
Ein wunderschöner Donnerstagmorgen war es, als ich in der Frühe ein erfrischendes Bad in meinem Pool nahm. Schwimmend sehe ich in direkter Linie den Wachtturm auf der Spitze des Cap d’Or oberhalb der Bucht „El Portet“ in Moraira. Und da rauf sollte ich heute noch kraxeln ging es mir durch den Kopf. Wenn das nur gut geht bei der hohen Temperatur und mit meinem gegenwärtigen Übergewicht dachte ich. Es ging und auch runter bin ich wieder heil gekommen!
Um 11 Uhr versammelten sich nach der sommerlichen Wanderpause 23 Unternehmungslustige beim Parkplatz im Hafen des „El Portet“ um den Aufstieg in Angriff zu nehmen. Zwischen den letzten Häuser durch ging es erst mal arg steil die Strassen hinauf bis zum eigentlich Einstieg in die Bergstrecke. Laut dem dort stehenden Wegweiser sollten es noch 30 Minuten bis zum höchsten Punkt des Berges sein. äussern an der Bucht ging es erst mal HGVermutlich das für junge trainierte Berghasen, was wir ja die meisten nicht mehr so ganz sind. Die erste Hälfte des Aufstiegs war ziemlich steil und der schmale Pfad mit vielen Steinen übersäht. Es galt aufzupassen, wo man hintrat. Dreien wurde es zu „gefährlich“ und sie kehrten um. Auf halber Strecke und schon weit oben auf der Anhöhe wurde der Weg besser begehbar. Er führte nur noch leicht ansteigend bis hinauf zu dem auf dem höchsten Punkt des Berges stehenden Turm. Alle schafften es schliesslich oben anzukommen, wenn auch mit gewissen Zeitabständen. So auch der 86-jährige Werner Plüss, wie auch Lydia Gerber, auch schon über 80ig. Kompliment! Die prächtige Rundsicht geniessend wurde eine Rast eingelegt und der Durst gestillt.
Der Turm auf dem Cap d’Or gehörte zu einer Ueberwachungslinie zwischen Granadella und dem Ifach und wurde im 16. Jahrhundert gebaut. Er hat einen Umfang von 26 Meter und eine Höhe von 11 Meter. Bis zur halben Höhe ist er massiv und lediglich der obere Teil ist innen hohl. Er hat keinen Eingang und die Soldaten mussten um in den Turm zu kommen über eine Strickleiter hochklettern. Zwei Kanonen im Turm dienten zur Abwehr von Angreifer von Morairas Hafen. Von hier aus wurde die Bevölkerung auch frühzeitig gewarnt vor berberischen Einfällen aus Nordafrika. Funde zeigen, dass auf dem Berg schon im 3. – 1. Jahrhundert vor Christus einzelne Menschen gelebt haben.
Der Abstieg wurde von allen problemlos gemeistert und so trafen wir uns unten angekommen knapp nach 13 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Oasis“, lediglich ein paar Schritte von den Parkplätzen entfernt. Hier erwarteten uns auch die Umkehrer und Felix Riecke gesellte sich auch noch zu uns. Jack Luder wurde dieses Restaurant von einem Bekannten empfohlen und er und ich testeten es zwei Mal. Wir machten dem Wirt Feuer unter dem Hintern, uns mit dem Essen dann auch ja nicht hängen zu lassen. Also er hielt Wort und bewirtete uns alle wie es im Buche steht. Zum Einstieg gab es vorzügliche und reichlich Tapas und dann konnte man wählen für den Hauptgang zwischen Lamm im Ofen oder frischem Fisch. Zum Dessert gab es einen Fruchtsalat. Den abgesprochenen Pauschalpreis für Essen und Getränke haben wir dann zwar leicht gesprengt, weil der Wein allzu reichlich die Kehlen runter lief. Aber beim Bezahlen waren doch alle überrascht wie günstig der Preis für das hervorragende Essen war. Dem Wirt hätten wir nicht nur ein Kränzlein umgewunden, sondern liebend gerne eine Krone auf sein Haupt gesetzt für seine Arbeit.
Alle waren wir rundum zufrieden, haben den Tag genossen und freuen uns bereits jetzt schon auf die Oktoberwanderung. Danke Jack, du hast dich mit einem sehr guten Einstand für weitere Aufgaben empfohlen.
W. Staub
Fotos: hier
Wanderung vom 28. April Font del Cau / Pinos
Bei idealem Wanderwetter, guter Anfahrt mit leicht zu findendem Besammlungsplatz auf der Passhöhe CV749 bei KM 11, jedenfalls für 98 % von uns. Dann kam er endlich, der Wagen von Alicante mit Hansy und Monika. Beide bereicherten unsere Gruppe mit vielen Farbpunkten der Kleidung und Haarpracht. Nun teilte Juan die Wanderer in zwei Gruppen „Mini und Maxi“ wobei nicht die Körpergrösse gemeint war, sondern die Distanz der bevorstehenden Rundwanderung. Ruth übernahm die Führung der „Minis“ und Juan führte Maxi - die „Elitegruppe“. Nach ein paar Minuten, von einem Aussichtspunkt und direkt vor dem Abstieg, erklärte uns Juan wo in etwa unsere Rundwanderung durchführen wird, in die Wildnis am Fusse des Bernia-Gebirges. Eine halbe Stunde führte der Pfad bergab und wir glaubten uns schon auf einem anderen Planeten. Die nächste halbe Stunde verlief unser Weg auf gleicher Höhe bis zum Wendepunkt. Von hier, Luftlinie 1 km, konnten wir den viel besagten Liliengarten sehen. Nach einer kurzen Rast nahmen wir den Aufstieg direkt zum Höhepunkt unserer Rundwanderung in Angriff, ca. 200 Höhenmeter, war absolut die Mühe wert. Ein schmaler aber gut zu begehender Pfad führte uns in eine traumhafte Wildnis. Ganze Bergseiten mit tausenden von Blüten-Farbtupfern, dominiert von lila, gelb und weiss. All diese einzigartige Botanik ergänzte Juan mit Erklärungen von erstaunlich grossem botanischem Fachwissen. Nach einer weiteren Stunde ein kleine Verschnaufpause in einer Steinruine, was grosse Fotoaktivitäten auslöste und man meinen konnte, dass Kaufinteresse vorhanden wäre. Es fehlten nur die Liegestühle (welche scheinbar bei der Reko von Juan noch da waren). Die letzte halbe Stunde war dann noch ein angenehmer Spaziergang durch teilweise schattigen Pinienwald zurück zum Ausgangspunkt.
Danach fuhren wir 2,5 Kilometer Richtung Jalon zum Restaurant 'Real de Bernia' wo die „Minis“ bereits fröhlich die Geselligkeit übten. Das neue Restaurant überraschte in Auswahl und Qualität positiv. Das „Pollo“ dominierte, gefolgt von Paella, Fleisch und Fisch. Auch die Nachspeise hat gemundet, vor allem die Tarta de queso war ein Hit. Der Wein war super, Service, Preis und Leistung gingen voll auf. Wieder ein gelungener Wandertag mit viel Pfiff von Ruth und Juan. Im Namen Aller herzlichen Dank und auf hoffentlich bald.
Anja
weitere Fotos: hier
Frühlingswanderung vom 17. März 2011
Ruth und Juan Vauthier als Organisatoren hätten nicht besser Regie führen können, denn just zum Wandertag zeigte sich das Wetter von der besten Seite. Die Tage davor waren eher durchzogen und auch regnerisch. Aber alles nun der Reihe nach.
Richtig aufgestellt und leichten Herzens fuhr ich äusserst frohgelaunt bei diesem Prachtwetter von Moraira aus zum vereinbarten Treffpunt kurz vor dem Dorf Benigembla. Da kamen mir aber auch Gedanken auf über die Dinge, die in den vergangenen Tagen auf der Welt passiert sind. Gedanken an die von fast allen im Stich gelassenen Kämpfer gegen den Diktator in Libyen und vor allem aber an die bedauernswerten Menschen in Fukushima, wo das Erdbeben und der darauf folgende Tsunami vielen Tod und Leid brachte. Und wie es mit den zerstörten AKWs weiter geht, das wissen wir ja auch noch nicht. Alles schrecklich und ich war nur froh, in der „heilen“ Welt hier leben zu dürfen. Trotzdem sind auch hier noch viele unter uns unzufrieden aus was für Gründen auch immer und denen würde allen eine Wanderung in der freien Natur gut tun.
Am Treffpunkt wurden wir in die verschiedenen Parkmöglichkeiten eingewiesen. Was für ein Service! Juan orientiert dann alle Wanderer über die Streckenführung und schliesslich nahmen wir, 19 an der Zahl, den Weg unter die Füsse. Leicht bergan ging es auf gut begehbaren Wegen hinein in die Schlucht „Baranc de Almadich“ hinauf bis zum Fuss der „Serra del Carrascal de Parcent“. Eine steile Wand türmt sich zuhinterst im Tal vor einem auf mit Gesteinsarten, wie sie auch in den Dolomiten vorkommen. Obwohl wir uns beim Aufstieg ausgiebig untereinander austauschen konnten – so ohne Anstrengung ging es – kamen wir viel zu früh an den Wendepunkt des Rundganges. So stieg eine Mehrheit noch weiter nach oben und traf dann nach einer kurzen Rast später wieder auf zwei Zurückgebliebene (natürlich nicht im Geist), von denen auch ich einer war! Es ging nun immer leicht abwärts, umsäumt von Bäumen in frischem Grün, und zeitlich im Soll kamen wir nach knapp zwei Stunden zurück zum Ausgangspunkt.
Zum Mittagessen fuhren wir alle nach dem nahen Parcent ins Restaurant „L' Era“. Paellas sollen die dort machen vom Feinsten auf einem offenen Holzfeuer. Tatsächlich das Restaurant war rappelvoll und wirklich, die Paella Valenciana nach einem vorgängigen frischen Salat war ausgezeichnet. Der Wein dazu war mehr als dunkelrot – eben wie im Jalontal - aber es war eigentlich egal von welcher Qualität er war. Lustig und gemütlich wurde es allemal.
Wir danken alle herzlich Ruth und Juan fürs organisieren und freuen uns schon auf die nächste Wanderung am Gründonnerstag.
Werner Staub
weitere Fotos, von Ruth, Juan & Werner: hier
Club-Wanderung vom 17. Februar 2011:
von der Cala del Pinet nach Calpe - retour
Donnerstagmorgen präsentierte sich das Wetter rundum ziemlich "unfreundlich" und es brauchte eine Portion Optimismus, die angesagte Küstenwanderung trotzdem durchzuführen.
Schliesslich wurde unser Vertrauen in die Wetterprognosen: mal Sonne mal Wolken - ohne Regen - belohnt. Die Sonne setzte sich immer mehr vor die dunklen Wolken als sich die Gruppe zum Start in der Cala del Pinet versammelte - begleitet von den zwei quierligen "Malteser" Homer und Lucille.
Eine schöne Überraschung erwartete die 13 TeilnehmerInnen auf dem Weg in Richtung Calpe, wo schliesslich noch Ursula und Ernesto sowie etwas später auch Christine und Max zur fröhlichen Gruppe stiessen. Ganz besonders freuten wir uns über die Teilnahme von Hansi und Monika, beides Neumitglieder, die den "weiten Weg" von Alcoraya (nähe Alicante) nicht scheuten, um bei dieser Wanderung mitzumachen - toll!
Bevor wir in Calpe umkehrten, gab es ein Einkehren zum Apéro an einem windgeschützten, sonnigen Plätzchen. Von knurrenden Mägen angetrieben ging's ca. ein halbes Stück des Weges zurück zum Club Náutico Les Bassetes zum Mittagessen im Restaurant El TIMON.
Chuletas de cordero, Dorada oder Pollo al estilo indio standen zur Auswahl; auch wenn wir uns ziemlich gedulden mussten, bis die Hauptspeise serviert wurde, ging die Zeit mit angeregten Gesprächen flugs vorbei - und als die lustige Gesellschaft das restliche Wegstück zum Ausgangspunkt in Angriff nahm, war es jedenfalls nach 17 Uhr - am 17. Februar wo 17 Clubmitglieder sich trafen - y todos contentos !RV
Fotos von Juan: hier
2. Wander-Tipps:
Leichte Wanderungen für jedermann/frau:
Fuentes del Algar: in der Nähe von Callosa d'en Sarrià, an den Ursprungsort des Algar-Flusses im Bernia-Massiv.
Empfehlenswerte Wanderung während der Sommermonate, wo man gerne kühle und schattige Plätze sucht.
Bademöglichkeit in Flussbecken, mehrere Restaurants vor Ort.
Bocairent: lohnenswerter Rundgang durch ein mittelalterliches Städtchen im Hinterland, an der Nationalstrasse Alicante-Madrid (Abzweigung in Villena), in der Sierra de Mariola.
Sehenswert sind: älteste Plaza de toros des Landes Valencia, das archäologische Museum, die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert mehrere Textilmanufakturen. Etwas ausserhalb des Städtchens, in einer Steilwand, 53 seltsame quadratische Löcher Les Covetes dels Moros.
Im Städtchen mehrere reizvolle Restaurants.
Albir: kurzweilige, halbstündige Wanderung in der Sierra Helada zum Leuchtturm von Albir.
Von der N332 in Richtung Albir-Strand, ab Parkplatz Supermercado Caprabo.
3. Links:
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von Ingrid Lechner: http://www.wandern-spanien.eu/
oder einfach Costa Blanca Wandern, Spazieren, Radfahren - fast 4000 Touren!!!
http://de.wikiloc.com/wikiloc/map.do?#lt=38.622235&ln=-0.109863&z=7&k=1&tab=0&a=