
Wander - Freunde
Wir führen von Januar bis Juni, September bis Dezember, organisierte Wanderungen an der Küste und im Hinterland der Costa-Blanca durch
Info: Hans Schwendener, Tel. 965 570 098 + Roland Hostettler, Tel. 962 857 698
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Inhaltsverzeichnis dieser Seite:
Einladungen, Berichte, Fotos etc. von Wanderungen
Wander-Vorschläge/Tipps:
Links
1. Einladungen, Berichte, Fotos etc. von Wanderungen:
Wanderung 16. September:
Rauf auf den Cocoll:
Füglich kann man sich fragen, wieso nur wenige die Anstrengungen von Vereinsmitgliedern honorieren, die sich Mühe geben, etwas auf die Beine zu stellen und dann quasi im „Regen“ stehen gelassen werden. Wird etwas organisiert, nimmt man aus was für Gründen auch immer nicht teil, läuft nichts, dann wird reklamiert! So hätten bestimmt mehr Klubmitglieder am Bergausflug, bestens und in verdankenswerter Weise vorbereitet von Dora und Roland Hostettler teilnehmen können, wenn sie denn gewollt hätten, insbesondere das tolle Wetter gerade dazu einlud.
So trafen sich denn lediglich 10 am Donnerstag dem 20. Juni am Kilometerstein 7.5 auf der Strasse von Tarbena nach Castell de Castells, um den Weg auf den Cocoll in Angriff zu nehmen. Auf Naturstrassen ging es immer leicht bergwärts durch eine wunderschöne Landschaft. Links und rechts der Wegstrecke konnte man sich zudem an einer vielfältigen Blumenpracht erfreuen. Roland und Juan, die beiden Bergführer, entschlossen sich dann noch für einen kleinen Umweg – so über Stock und Stein, um allen das Gefühl zu geben, dass der Aufstieg doch nicht zu leicht sei. Raufkrackselnd trafen wir nach 2/3 des Weges oben auf dem Berg auf einen Flugplatz, der für die Feuerwache errichtet wurde. Man wähnte sich plötzlich irgendwo in einem Andenstaat. Ein unglaublicher und unvorhersehbarer Anblick!
Auf dem höchsten Punkt auf 1045 Höhenmeter angekommen, rasteten wir eine halbe Stunde und genossen die herrliche Rundsicht. Rita Strassmann, die ihren Antrittsbesuch bei der Wandergruppe machte, überraschte alle mit leckeren Weintrauben und feinen Erdbeeren. Der kühle Wind vertrieb uns dann und nach gut vier Stunden unterwegs sein erreichten wir wieder den Ausgangspunkt.
Das gemeinsame Mittagessen nahmen wir im Bergrestaurant auf dem Coll de Rates ein – gut und reichlich; eine Portion hätte für mehr als 2 Personen gereicht. Was ist im Prospekt zu lesen: „Empfohlen für Motorradfahrer und Wanderer!“. Nach ein paar gemeinsam verbrachten unterhaltsamen Stunden nahmen wir Abschied voneinander.
Im Juni findet keine Wanderung statt wegen des internationalen Festivals in Jávea, wo ja auch wie üblich der Schweizerklub seinen Stand betreibt. Gewandert wird wieder im September, Oktober und November und dann hoffentlich mit mehr Interessierten.
Werner Staub
(Fotos: Werner)
Randonnée en montagne au Coll de Pous le 15 avril 2010
Quelle chance nous avons eue avec la météo dirent les 12 participants au retour de leur excursion après 2 ½ bonnes heures de marche. Malgré les prévisions plutôt pessimistes des deux jours précédents, Juan a décidé de tenter le coup et il a eu raison. La route jusqu’au sommet du Montgo a été annulée et nous avons fait le tour du Montgo par le Coll de Pous. La montée sur l’arête était dure et quand le soleil s’est montré, il a fallu enlever les vêtements chauds pour ne pas trop transpirer. Nos yeux se sont régalés de la splendeur des fleurs de montagne. Au point le plus haut, nous avions une vue sur toute la vallée de Gata, Pedreguer jusqu’à Ondara et au loin sur le massif d’Aitana. Après une courte descente nous avons apprécié une petite halte qui nous a donné des forces pour descendre jusqu’aux voitures.
Arrivés un peu en retard à la « Casa Rosita » dans le village coloré de Jesus Pobre où nous ont rejoints deux autres personnes, nous avons pris un repas très apprécié en commun. Ce qui était intéressant : c’était un « échantillon » de la spécialité de la maison : une « paella de cebolla ». Le prix de ce dîner était si bon marché, qu’il n’a pas dérangé l’ambiance conviviale des randonneurs. Un grand merci aux organisateurs Ruth et Juan Vauthier. En prenant congé, nous nous sommes souhaité pouvoir participer, si possible, à la prochaine randonnée du 20 mai.
Werner Staub
Bergwanderung über den Coll de Pous vom 15. April 2010
Wetterglück gehabt sagten sich die 12 Teilnehmer, als sie bei Sonnenschein nach gut 2 ½ Stunden wieder am Ausgangsort ihrer Wanderung ankamen. Trotz der nicht optimalen Witterung der vorangegangenen zwei Tagen hatte sich Juan Vauthier entschieden, den Coup zu wagen und er bekam Recht. Die Route zum Montgogipfel wurde gestrichen und alle begaben sich auf den Rundweg über den Coll de Pous, einem Ausläufer des Montgo. Der Aufstieg auf diesen Bergssattel war happig und als sich dann sogar noch die Sonne zeigte, mussten wir uns der warmen Kleider entledigen, um nicht zu stark ins Schwitzen zu kommen. Erfreuen konnten wir uns unterwegs an der üppigen Bergblumenpracht. Am höchsten Punkt lag das ganze Tal von Gata, Pedreguer bis Ondara unter uns und der Fernblick reichte bis zum Aitanagebirge. Nach kurzem Abstieg gönnten wir uns eine kleine Rast und machten uns danach gestärkt auf den Weg weiter abwärts bis zu unseren Autos.
In der „Casa Rosita“ im farbenfrohen Jesus Pobre, wo wir etwas verspätet eintrafen und sich noch zwei Personen zu uns gesellten, nahmen wir ein gemeinsames Mittagessen ein, das uns ausgezeichnet geschmeckt hat. Interessant war ein „Muster“ der Hausspezialität, einer „Paella de cebolla“. Der Gesamtbetrag dieses Mittagessens war so gering, dass es die gemütliche Stimmung unter den Wandervögeln gar nicht trüben konnte. Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Organisatoren Ruth und Juan Vauthier. Beim Abschied gelobten wir uns, wer denn kann, an der nächsten Wanderung vom 20. Mai wieder dabei zu sein.
Werner Staub
Wanderung vom 18.3.2010 in der Bergregion zwischen Polop und Guadalest
Links der Strasse, die von Polop nach Guadalest führt, sieht man verschiedene Berggipfel mit den klingenden Namen Penya Roc, Sanchet und dem Monte Ponoche. Dazu kommt noch der höchste Berg in der Gegend neben dem Aitana, der Puig Campana mit seinen 1406 Höhenmetern. Ruth und Juan Vauthier haben in dieser Berggegend eine Route erkundigt und geplant, diese wunderschöne Landschaft anderen Wanderern bekannt zu machen. Schliesslich gesellten sich dann am vergangenen Donnerstag lediglich noch zwei Unentwegte zu ihnen, Ernesto Senis und meine Wenigkeit. Rosalba und Hans Schwendener reisten unvorhergesehen zwei Tage vor der Wanderung in die Schweiz, da Hans sich dort wegen seinen aufgetretenen Magenbeschwerden untersuchen lassen will. Alice Allemann, die auch gerne mitgekommen wäre musste absagen, da sie Bruno nach seiner Knieoperation nicht alleine lassen wollte. Auch Roland Hostettler fiel kurzfristig aus. Schade, denn alle sie wären gerne mitgekommen.
Persönlich hatte ich ein wenig Angst, ob die ganze Strecke von 11 Kilometern in den Bergen mich nicht überfordern würde, doch schliesslich war ich überrascht, wie glatt alles ablief und ich nicht zur einer Last wurde bei den gewohnten Berggänger. Der Aufstieg an den Fuss des Penyo Roc, ein unglaublich schönes kompaktes Felsmassiv, war gut zu bewältigen und bald bekam man einen wunderbaren Blick in nördlicher Richtung hin zur Sierra Bernia. An die habe ich nicht die beste Erinnerung, denn auf der dortigen Wanderung vor zwei Jahren habe ich bekanntlich sehr gelitten. Schade war der Himmel etwas bedeckt und die Fernsicht dadurch beeinträchtigt, doch andererseits wurde uns durch die fehlende Sonneneinstrahlung nicht zu heiss beim Aufstieg. Einmal oben am Fuss der Felswand angekommen ging es lediglich noch leicht aufwärts und bald plätscherte ein kleiner Wasserfall über eine Lücke in den Felsen zu uns runter. Keine Ahnung woher dieses Wasser herkommt. Von hier aus begannen wir nun die Umrundung des Sanchet und mussten dabei immer wieder kleinere Bergsättel überqueren. Alpweiden trafen wir hier oben an, heute sind diese allerdings alle verlassen. Olivenbäume und vereinzelt immer noch blühende Mandelbäume prägten das Bild im kargen Gelände
Nach gut 2 ½ Stunden Bergmarsch, auf einer Hochebenen angekommen, plünderten wir die Rucksäcke und stillten unseren Hunger. Der Blick dabei ging nun in Richtung Süden und auf ein kleines Bergmassiv, das wegen seines Aussehens auch die „Spanischen Dolomiten“ genannt wird. Nach der halbstündigen Rast galt es abermals einen Sattel zu überqueren und dann ging es bereits abwärts. Ein einsames Haus, das so aussah wie ein Bergrestaurant, war leider verlassen und so konnten wir nicht einkehren. Für einen kurzen Zeitpunkt wurde die Strecke nun etwas gefährlich zu begehen, denn die dort üblicherweise angebrachten Halteseile waren leider abmontiert. Doch wir überwanden alles mit der nötigen Vorsicht. Der Abstieg ging dann mehr in die Beine als der Aufstieg, doch immerhin ist die Wegstrecke erst kürzlich ganz ordentlich ausgebaut worden. 875 Höhenmeter sind wir aufgestiegen und die mussten wir nun eben auch wieder runter! Nach gut fünf Stunden unterwegs gewesen zu sein, kamen wir wieder wohlbehalten beim Ausgangspunkt an. Alle vier waren wir gut gelaunt und wir haben dann dem ganzen Ausflug auch noch einen Namen gegeben – „Ernestos Satteltour“!
Dieser Tag wird uns in guter Erinnerung bleiben und Ernesto und ich möchten uns bei Ruth und Juan bestens bedanken, dass sie uns sicher und gekonnt über Stock und Stein führten. Wir freuen uns alle schon auf die nächste Wanderung im April, hoffentlich mit mehr Weggefährten.
Werner Staub
(Fotos: Juan + Werner)
Wanderung - Alto de la Peña de Sella, Donnerstag, 18.2.2010:
Zwölf wetterfeste Optimisten trafen sich beim Dorf Sella. Dabei waren auch zwei Extremisten, einer ging halbnackt an den Start, der andere war für eine Polarexpedition ausgerüstet. Die für Hans "leichte Wanderung" war für uns Neulinge gerade richtig, beim steilsten Wegstück mussten wir jedenfalls schwer atmend staunen, wie munter sich die Profis weiterhin unterhielten. Oben auf der Bergkuppe wurden alle gleichermassen mit einer fantastischen Aussicht auf die Küste und in die Berge belohnt, es fehlte nur die Sonne. Der sumpfige Karrenweg zurück zum Ausgangsort zeugte von den vielen Regenfällen der vergangenen Wochen. Eine Gegensteigung vor dem Ziel weckte die Hungergefühle und ersetzte so den Apero. Auch die Verluste hielten sich in Grenzen, ein Paar auseinander-gefallene Wanderschuhe wurde nicht einmal mehr als Flohmarkt-würdig erachtet und Hundilein Cora schien überhaupt nicht betrübt darüber, dass sie im Dickicht ihr "Gstältli" verloren hatte, wohl auf der Jagd nach Wildschweinen.Letzter Höhepunkt war das gemeinsame Mittagessen bei "Isa i Toni", mit gutem Essen, aufmerksamer Bedienung und angeregter, lustiger Unterhaltung. Selbst das Wetter hielt sich an die Spielregeln, erst nach dem Mittagessen setzte leichter Regen ein.Abschliessend vielen Dank an Rosalba und Hans für die perfekte Organisation und die Mehrarbeit beim An-, Ab- und wieder Anmelden. Wir haben das Ganze sehr genossen.
Jahresabschluss-Wanderung:
Wanderung im Montgó-Gebiet vom 18. Dezember
Trotz überwiegend grauem Himmel machten wir uns - zusammen mit 6 weiteren motivierten Wanderlustigen - auf den Weg...
Da heftiger Regen in den letzten Tagen die Erde zu sehr aufgeweicht hatte und dadurch die Bergwege gefährlich glitschig wurden, musste eine Alternative gefunden werden.
Also neuer Treffpunkt: Hotel Mariott, La Sella. Von dort aus führte unsere, den Wetterbedingungen angepasste, neue Route in ziemlich flaches Gelände.
Erst durchs Pinienwäldchen, vorbei am Golfplatz, weiter hinein ins Campo mit vielen Orangenplantagen und pittoresken Fincas… Alles in Allem ein „easy going“, das uns während gut zwei Stunden wohltuende Bewegung verschaffte. Auf dem Rückweg kamen wir durchs Dörfchen Jesús Pobre, wo uns später der Wirt vom "Casa Rosita" in gemütlichem Ambiente, inkl. Kaminfeuer, ein wohlverdientes Mittagessen servierte.
Somit hat der Aufruf zur Jahresschlusswanderung doch noch ihr Echo gefunden, und alle waren sich einig: es hat sich gelohnt!
Ruth u. Juan Vauthier
(Fotos Juan + Ruth)
Fotos der Mai-Wanderung: hier
Wanderung um den Stausee bei Guadelest, 16. April 2009
Im vergangenen Herbst fiel die geplante Umrundung des Stausees bei Guadalest dem schlechten Wetter zum Opfer. Gegen 35 Personen waren damals eingeschrieben um an der Wanderung teilzunehmen. Am 16. April wurde nun die Wanderung nachgeholt und nach den vorangegangenen unbeständigen Tagen konnten bei prächtigem, doch kühlem Wetter 20 Wanderlustige den Weg unter die Füße nehmen. Es wurde ein forsches Tempo angeschlagen und die älteren Semester, die ohnehin nicht im Sinn hatten, den ganzen See zu umwandern, fielen bald zurück. Sie wurden allerdings nicht im Stich gelassen, sondern von Rosalba betreut und später dann auch wieder sicher an den Ausgangspunkt beim Staudamm zurückgebracht. Für die anderen gab es ein leichtes Auf und Ab hoch über dem See. Unten das türkisfarbige Wasser, oben die von der Sonne beschienen Berge und links und rechts des Weges blühte der wilde Ginster in leuchtendem Gelb. Interessant war es auch, einmal die oberste Spitze des Dörfchens Guadalest über den See hinweg von der Rückseite anzusehen. Vormittags um 11 Uhr stand sogar noch der halbe Mond über den Häusern am stahlblauen Himmel!
Bei einer Verschnaufpause wurden die mitgebrachten Znünis und Getränke angezapft und auch einige der warmen Sachen wurden ausgezogen, denn das zügige Laufen brachte einem schon etwas ins Schwitzen. Ums Ende des Sees rum ging es dann auf der eher schattigen Seite wieder zurück in Richtung Staumauer, teilweise auf etwas aufgeweichtem Boden. Auf etwa drei Stunden war die Wanderung angesagt, doch die ersten erreichten bereits schon nach 2 ½ Stunden den Ausgangspunkt.
Es ging dann zu einem gemeinsamen Mittagessen ins „El Riu“, wo noch zusätzlich drei Personen zu uns stießen. Jeder bekam das zu Essen was er vorgängig bestellt hatte und es wurde viel diskutiert und einander zugeprostet und schließlich verabschiedeten wir uns in der Gewissheit, einen schönen Tag zusammen verbracht zu haben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren der Wanderung, Rosalba und Hans Schwendener! Auf ein nächstes Mal.
Werner Staub
weitere Fotos hier
2. Wander-Tipps:
Leichte Wanderungen für jedermann/frau:
Fuentes del Algar: in der Nähe von Callosa d'en Sarrià, an den Ursprungsort des Algar-Flusses im Bernia-Massiv.
Empfehlenswerte Wanderung während der Sommermonate, wo man gerne kühle und schattige Plätze sucht.
Bademöglichkeit in Flussbecken, mehrere Restaurants vor Ort.
Bocairent: lohnenswerter Rundgang durch ein mittelalterliches Städtchen im Hinterland, an der Nationalstrasse Alicante-Madrid (Abzweigung in Villena), in der Sierra de Mariola.
Sehenswert sind: älteste Plaza de toros des Landes Valencia, das archäologische Museum, die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert mehrere Textilmanufakturen. Etwas ausserhalb des Städtchens, in einer Steilwand, 53 seltsame quadratische Löcher Les Covetes dels Moros.
Im Städtchen mehrere reizvolle Restaurants.
Albir: kurzweilige, halbstündige Wanderung in der Sierra Helada zum Leuchtturm von Albir.
Von der N332 in Richtung Albir-Strand, ab Parkplatz Supermercado Caprabo.
3. Links:
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