„In Requena ist der Wein Kultur", unter
diesem Slogan versammelten sich rund 40 Mitglieder des Club Suizo gutgelaunt
am Freitag, 26. Februar 2010 in Teulada und Pedreguer zur Fahrt in die
Weingegend Utiel-Requena, 50 Kilometer im Hinterland von Valencia gelegen.
Beim Start in Teulada um 08.00 Uhr war der Himmel noch mit Wolken verhangen,
dies entsprach ja auch dem Wetterbericht von el Tiempo.
In Pedreguer wurde dann die Reisegruppe
komplettiert und Kurt Matter begrüsste die Teilnehmer mit seinem gewohnten
Schalk mit dem Hinweis, dass er noch mit Petrus telefoniert hätte und dieser
habe im zugesagt, dass das Wetter am Zielort schön und kein Regen zu
erwarten sei und siehe da, der Draht zum Wettermacher hat tatsächlich
funktioniert und el Tiempo lag mit der Prognose von Regen falsch. Im
Gegenteil, nach rund zwei Stunden Fahrzeit, zuerst auf der AP7 und dann auf
der A3 Richtung Madrid, trafen wir bei schönem aber windigem Wetter zur
Kaffee und „Pipimachen- Pause“ ein. Vorher konnte man noch auf der rechten
Seite der Autobahn A3 den Circuit Cheste erkennen, auf welchem die Formel 1
jeweils anfangs Februar eine Woche lang die neuen Fahrzeuge testet. Sonst
ist die Rundstrecke für die Motorrad Grand Prix Scene reserviert. (MOTO GP)
Leider hatte das Restaurant an der Autobahn
kurz vor Requena zu wenig Gipfeli vorbereitet und dies veranlasste eine
Angestellte tatsächlich, „rennend“ für Nachschub in der Küche zu
sorgen……...
Während der Fahrt hat dann auch der
Präsident vom Club Suizo Philipp Novak, welcher ebenfalls in Pedreguer
zugestiegen war die Gäste begrüsst und erklärt, dass man nach einem Kontakt
mit dem Schweizer Honorarkonsul in Valencia, Herrn Michel Grin von diesem
als Chef der Bodega Murviedo die Einladung erhalten habe, diesen Betrieb zu
besuchen. Und wie das Leben so spiele hätte ihm dieser nun mitgeteilt, dass
ausgerechnet am heutigen Tag die Gesundheitsbehörden des Landes sich zu
einer Kontrolle des Betriebes angemeldet habe und wir deshalb den Betrieb
nur von aussen besichtigen könnten. Dies war aber für uns ein Glücksfall,
denn so offerierte uns Herr Michel Grin, die kleine Bodega Hispano+Suizas,
welche durch seinen Sohn geführt wird, zu besuchen.
Herr Honorarkonsul Michel Grin begrüsste
uns auf dem Areal und führte uns auf dem Rundgang an den riesigen Stahltanks
vorbei zu kleineren Tanks, in welchen die von den Produzenten angelieferten
Trauben eine Vorgärung durchlaufen, bevor sie in der Presse zu Wein gepresst
werden, Das Unternehmen hat im Gegensatz zur nachher besuchten Bodega kein
eigenes Rebland, kauft also die Trauben, welche nach den vorgegebenen
Qualitätsregeln geerntet werden, in der Region Utiel-Requena ein. Murviedo
produziert pro Jahr 17 Mio. Flaschen Wein, grösstenteils Rotweine (80 %
Bobal, 10 % Tempranillo, dann noch Garnacha, Cabernet
Sauvignon, Merlot und Syrah. Die bestockte Fläche beträgt 40'000
ha und bedeckt eine Gesamtfläche von 1800 km2, welche zwischen 600 und 900
M. ü. Meer liegt. Die Temperaturen liegen im Sommer bei 40° C. und im Winter
bei bis zu – 15° C. Am Ende der Besichtigung wurden alle Teilnehmer mit
einer Flasche Wein beschenkt.
Anschliessend gings weiter zur Bodega
Hispano+Suizas, welche mitten in den Re-ben liegt und in den alten Formen
einer alten Bodega neu gebaut wurde. Hier wurden wir nach einer kurzen
Einführung, bei welcher Herr Michel Grin auch seine charmante Gattin
vorstellte, in die Bodega geführt, wo wir die hier produzierten Weine nach
einer Besichtigung der Weinkeller, in welchen der Wein ausnahmslos in neuen
Eichenfässern à 225 Liter gelagert wird, degustieren durften. Die hier
produzierten Weine stammen ausnahmslos aus eigenen Reben und die Qualität
ist sehr hoch, alles wird handverlesen. Die Menge beträgt nur ca. 35'000
Flaschen pro Jahr. Viele Gäste konnten der Versuchung nicht widerstehen und
kauften von den guten Tropfen.
Nachher führte uns der Car in die Stadt
Requena, wo wir nach einem kurzen Spaziergang durch die sehenswerte
Altstadt im Mesón La Villa mit typischen Speisen aus der Region bewirtet
wurden. Der Wein, der freundlicherweise von Herr Honorarkonsul Michel Grin
gespendet wurde, er nahm mit seiner Gattin auch am Mittagessen teil, liess
den Lärmpegel im gemütlichen Restaurant rapide ansteigen, es soll noch
jemand sagen, die Spanier seien laut!
Zum Schluss besuchten wir die im Jahr 800
unter den Häusern und Strassen der Altstadt gebauten Keller und Gänge, in
welchen die Bevölkerung bei Bedrohungen über längere Zeit ausharren konnte,
es gab sogar eine Kapelle und natürlich auch Lager für Wein und Essen und
sogar einen Sodbrunnen.
Nachdem wir uns an der Sonne noch etwas vom
kühlen Untergrund aufgewärmt hatten, gings wieder zum Autobus, welcher uns
wohlbehalten gegen 21 Uhr an die Einsteigeorte zurückbrachte. Ein schöner
und erlebnisreicher Tag war somit zu Ende.
Fritz Flückiger
Calpe
(Fotos von KM)
Tagesausflug nach Requena
Tagesausflug nach Requena
weitere
Fotos von HH:
hier





Neujahrsapéro, am 10. Januar 2010:
(Fotos: Juan)
weitere Bilder:
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Weihnachts-Shoppingtour nach
Valencia, am 17. Dezember:
(Fotos: Hélène)

Weihnachtsfeier 2009:
(Fotos: Juan)
noch mehr Fotos:
hier

Raclette-Plausch:
Schon einer Tradition entspricht es, dass die Romands des Club Suizo Costa
Blanca alle Mitglieder des Vereins anfangs November zu einem Racletteessen
ins Restaurant “La Guardia” einladen. Freiwillige Helfer aus dem Umfeld
unserer französisch sprechenden Klubmitglieder stellen sich immer wieder zur
Verfügung, damit der alljährliche Anlass reibungslos über die Bühne geht. In
verdankenswerter weise stellt das Wirtepaar des „La Guardia“ ihr Lokal immer
wieder für diesen Anlass zur Verfügung, was ja auch nicht selbstverständlich
ist.
Am Samstag und Sonntag des vergangenen Wochenendes nahmen gegen 120 Personen
die Gelegenheit wahr, wieder einmal in fröhlicher Gesellschaft einem
Raclette zu frönen. Nach einem Teller mit Trockenfleisch und feinem Salami
sind dann die Racletteöfen soweit eingeheizt, dass die ersten Käseabstriche
gemacht werden können. Anfänglich sind die Warteschlangen der Hungrigen
lang, doch je länger der Nachmittag dauert, kommen die Nimmersatten recht
schnell zu einer neuen Portion. Jedermann kann essen was er mag – oder
anders gesagt soviel, bis die Gattin ein Veto einlegt. So ist es jedenfalls
mir ergangen! Ein feines Dessert und Kaffee rundet dann die Sache noch ab.
Und dies alles zu einem sehr vernünftigen Preis.
Und nun aber ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgearbeitet haben an
den zwei Tagen, die da sind Anne und Jacques, Erika und Jmperio, Klari und
Vincent, Marina und José und Guy. Nicht zu vergessen Kurt Matter, als
Verkäufer der Jubiläumsweine und Gläser und Cheforganisatorin Hélène Huguet,
die dafür besorgt war, dass die Kasse auch stimmt.
Unser Klubpräsident Philippe Novak besuchte den Anlass am Sonntagmittag und
überbrachte Grussworte des Vorstandes und er bedankte sich selbstredend bei
den Romands für ihre enorme Arbeit für das Klubleben.
Es war ein schöner, gemütlicher Nachmittag und sicher freuen sich schon alle
die dabei gewesen waren aufs nächste Jahr.
Diese Zeilen sollen auch als Animation für weitere Mitglieder gelten.
Werner Staub
(Fotos: Werner)


Jubiläumsfeier, 31. Juli, 1.+2. August
2009
Fotos Swiss-Folklore in der Kirche am Hafen in Jávea:
hier
Fotos der Jubiläumsfeier in Altea:
hier +
mehr
Clubreise nach Peniscola und
Hinterland, vom 14. - 16. Oktober 2009:
29 Reiseteilnehmer hatten Glück mit dem
Wetter. Im bedeckten Teulada eingestiegen, hellte sich der Himmel gen Norden
zusehends auf und spätsommerliches Wetter begleitete dann die Gesellschaft.
bis zur Rückfahrt.
Bis Peñiscola gibt es nicht viel zu
erzählen; dürfte auch den meisten bestens bekannt sein. Während einem
Kurz-Ausflug quer durch Valencia stieg dann unsere örtliche Reiseleiterin
Señorita Pilar Mena zu und unterhielt uns anschliessend in ganz passablem
Deutsch. - Dann drehte die Route aber gen Westen, Richtung Berge. Dabei
durchfuhren wir verschiedene Agro-Kultur-Zonen. Zuerst, auf Meereshöhe,
ausgeprägte Gemüsekulturen, dann, nächste Ebene nach deutlicher Steigung,
die Mandelbäume. Wieder eine Stufe höher gelegen, die Olivenhaine, teilweise
im Erntestadium. Zuletzt dann die Sierra mit nur noch vereinzelt Kulturen in
der Nähe von Aglomerationen. Und dahinter stets die beeindruckende
Bergkulisse und prächtige Ausblicke auf romantisch gelegene, alte Dörfer
(z.B. Ares).
Kurz nach dem Mittagessen in Vilafranca
erreichten wir unser erstes Ziel Iglesuela del Cid , bereits in der
Provinz Teruel. Das mittelalterliche Zentrum lohnte den Rundgang durch seine
prächtige, alte Bausubstanz. Praktisch alle Häuser mit unverputzten
Steinfassaden. Und besonders beachtenswert die weit auskragenden
Dachuntersichten mit teilweise uralten, geschnitzten Holzbalken.
Renovationen und, beachtlich, teils auch Neubauten im gleichen Stil.
Und anschliessend dann noch als Zugabe ein
weiterer Ausflug nach Westen in das 10 km entfernte Cantavieja. Zur
allgemeinen Verwunderung und Belustigung trieb ein Schafhirte seine Herde
von schätzungsweise gegen 500 Tieren mitten durchs Dorf. Natürlich konnte
man danach den Weg der Herde am Boden über die „dropings“ genau verfolgen!
Dann ging’s teilweise auf neuer Route,
wieder Richtung Küste in unser 4*-Hotel „Peñiscola Plaza Suites“ am Strand
der gleichnamigen Stadt, 3 km vom Zentrum entfernt. Das Hotel mit sehr
grosszügigen Zimmern lud dann punkt 20 Uhr zum Buffet-Znacht. Leider blieb
davor wegen der etwas späten Ankunft so gegen 19 Uhr keine Zeit für ein
gemütliches Apéro-Gespräch an der Bar. Weil das 450-Zimmer-Haus mit
spanischen Pensionistas gefüllt war, war gut beraten, wer seinen Hunger bis
nach dem ersten Ansturm zügeln konnte. Danach war der Zugang zum reichlichen
Buffet einigermassen frei und der Grillmeister bereit, jedem sein frisches
Fischfilet zu grillieren. Für die teils schon etwas lauwarmen Speisen
standen zum Erwärmen Mikrowellen-Oefen bereit. Pas mal!
Am zweiten Tag, nach reichlichem
Frühstücksbuffet, führte uns unser Bus programmgemäss auf der N 232 nach
Morella., ein ca. 1000 m hoch gelegenes, geschichtsträchtiges Bergnest.
Der unter Denkmalschutz stehende Ort hat eine reich befrachtete historische
Vergangenheit. Für mehr Informationen lohnt es sich im Internet zu stöbern.
Unter
www.lemonpage.de/morella%20ausflug.htm (unbedingt ganze Adresse
eingeben!) findet man entsprechendes, deutschsprachiges Material.
Auch hier wieder sehr schöne Bausubstanz.
Bemerkenswert die auf Säulen in die Hauptstrasse hinausragenden Häuser,
dabei grosszügige Fussgänger-Arkaden bildend.
Unter diesen Arkaden findet man jede Menge
einladender Schaufenster, Metzger, Patisserien, Traiteurs; alle mit
verlockenden lokalen Spezialitäten; vom Trüffel-Oel bis zu den
meringue-ähnlich überbackenen Mandelküchlein. Und ganz abgesehen von den
vielen Fleisch- und Wurstspezialitäten. Kaum einer, der nicht einen
Plastic-Sack mit Einkäufen im Bus verstaut hätte.
Am dritten Tag blieb dann reichlich Zeit,
sich die mittelalterliche Altstadt von Peñiscola anzuschauen. Schönes
Castillo und eindrückliche Guss-Plastik des Papstes Benedikt XIII, der zu
seiner Zeit der ganzen Gegend seinen Stempel aufdrückte und als Papa Luna in
die Geschichte einging.
Wer, wie der Schreibende mit ein paar
Freunden, das Glück hatte, in einer kleinen Fisch-Tapas-Beiz am Hafen sein
Mittagessen einzunehmen und dabei noch mit einer 15-köpfigen,
kontaktfreudigen Reisegruppe aus Toledo zu schäkern, der fand mit
Bestimmtheit auch den Peñiscola-Halbtag eine glückliche Episode.
Ein ausgiebiges Mittagschläfchen im
komfortablen Bus half dann den Heimweg zu verkürzen. Ein grosses Dankeschön
geht an unsere beide Organisatorinnen, Hélène Huguet und Ruth Vauthier,
stimmgewaltig unterstützt von unserem Kurt Matter.
Eine schöne, abwechslungsreiche Reise, die
nur weiterempfohlen werden kann.
rode
(Fotos: Werner + Roland)
Fotos: von Juan:
hier
Festival
Internacional Jávea, vom 11. - 13. Juni 2009:
weitere Fotos:
hier
weitere Fotos:
hier

GV vom 27.03.2009
- Restaurante "Canor", Teulada
(Fotos: Enrique, Ursula + Ruth)

Neujahrsapéro / Apéro de Nouvel An
- im Hotel Tossal d'Altea, am 11. Januar 2009
(Fotos: Juan Vauthier)
noch mehr Fotos
hier

Weihnachtsfeier im Hotel "Diamante Beach" in Calpe, am 14. Dezember 2008
(Fotos Juan Vauthier)

Tagesausflug nach Alcalá del
Júcar, 20. November 2008:
Bei trübem Wetter und mit Regenschirmen ausgerüstet,
steigen wir um 8:25h in einer der beiden Busse in Richtung Alcalá de Júcar.
Mit rund 80 Mitgliedern verlassen wir die regnerische Levante und bewegen
uns in Richtung Castilla de la Mancha. Schon nach ca. einer halben Stunde
auf Höhe Cullera lichtet sich der Himmel und die Sonne lacht uns entgegen.
Petrus hat es wohl gut gemeint mit uns und so fahren wir guten Mutes rund 2
¾ Stunden - mit einem kurzen Kaffeehalt in Requena - unserem Ziel entgegen.
Ein mysteriöses Dorf, das in einem 220m tiefen Canyon mit einer ganzen
Felswand verwachsen zu sein scheint. Durch einen Hauseingang eintretend
gelangen wir in ein kompliziertes Höhlensystem, mit niedrigen ganz in weiss
gehaltenen Nieschen und Räumen, unzähligen langgestreckten Gängen und
Treppen, über die man mehrere Meter tief in den Felsen hineingelangt. Am
Ende unseres Erkundungsmarsches durch dieses faszinierende Höhlenlabyrinth
erwartet uns unser Reiseleiter seines Zeichens „Diabolo“ mit einem Apéro in
seiner Höhlenbar (inklusive Diskotheke!). Sein extravaganter Schnauzbart
verrät sogleich, um welches Unikat (um nicht zu sagen Unikum) es sich dabei
handelt, der uns mit seinen unzähligen blumigen Geschichten über und um das
famose Dorf bestens unterhält.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im „Mesón Mirador“ auf der Klippe des Canyons
730m ü.M. bei dem wir mit den hiesigen Spezialitäten verwöhnt wurden, sprich: „Caldereta“,
eine Art Eintopf mit Trutenfleisch, der vorzüglich war, ging’s langsam wieder
heimwärts. Die Sonne am Horizont versinkend fahren wir durch die faszinierende
Gegend von Manchuela, einem berühmten Jagdgebiet in der Provinz Castilla de la
Mancha in Richtung Gandía, wo es wieder (oder gar immer noch?) am regnen war.
Wir durften nicht klagen, konnte wir, die Ausflügler, den ganzen Tag über,
ausser, dass es etwas kälter war, trockene klimatische Verhältnisse verzeichnen…
;-)
Hélène, Arthur und Edouard sowie Ricardo und Pepe, die uns wie immer bestens
chauffiert und heil nach Hause gebracht haben, sei hier im Namen aller, unser
bester Dank ausgeprochen. Es war ein gelungener, faszinierender, perfekt
organisierter und erlebnisreicher Tagesausflug. Ihr habt das bravourös gemacht.
Chapeau et merci beaucoup!
Philipp
Novak, Präsident
Par un temps gris et équipés de
parapluies, nous sommes montés à 8h25 dans un des deux bus direction Alcala del
Jucar. Ce sont presque 80 membres qui ont laissé la région du Levante sous la
pluie pour se diriger vers Castilla la Mancha. Après une demi-heure de route
déjà près de Cullera le ciel s’est dégagé et le soleil nous a accompagnés plein
d’entrain durant 2 ¾ h en direction de notre but - avec une courte pause-café à
Requena - un mystérieux village, niché dans un canyon de 110 m de profondeur
et qui s’est développé sur une falaise. Par une porte d’entrée nous avons
pénétré dans un système de grottes complexe, avec en profondeur des niches et
des salles toutes blanches, un grand nombre de couloirs et d’escaliers par
lesquels nous nous sommes enfoncés dans la falaise. A la fin de cette marche
d’exploration à travers un fascinant labyrinthe, nous attendait au bar
(discothèque ! ) de la grotte notre guide „El Diablo“ pour un apéro Sa barbe
extravagante dénote aussi son personnage, car il s’agit d’un phénomène qui nous
a enchantés avec ses nombreuses histoires fleuries !
Après un repas en commun à la „Mesón
Mirador“ au sommet d’une colline située à 730 m au-desus du niveau de la mer et
où nous avons pu déguster des spécialités régionales, dont une „Caldereta“, une
sorte de potée de dinde, qui était exquise, nous avons tranquillement repris la
route en direction de la maison. Au coucher du soleil nous avons roulé dans la
région fascinante de la Manchuela, un lieu connu pour la chasse de la Province
de Castilla La Mancha direction Gandia, où il pleuvait de nouveau (ou encore ?)
Nous n’avions pas à nous plaindre car durant toute la journée, bien qu’il fasse
frisquet nous avons joui d’un temps sec.
Hélène, Arthur et Edouard ainsi que
Ricardo et Pepe, qui nous ont conduits comme toujours en professionnels et
ramenés à la maison, nous leur adressons nos sincères remerciements. Nous avons
vécu une excursion réussie, fascinante et parfaitement organisée. Chapeau et
merci beaucoup!
Philipp Novak, Président
Reiseführerin Josien
Chauffeur Julian
Chor und Akteure CSCB-Mitglieder
Montag, 28.04.2008
Leicht bewölktes Wetter, aber mit guter Laune, werden wir per
Bus zum Flughafen nach Alicante gefahren. Die erste Wartezeit bis zum Check-In
vergeht schnell, wenn wir an das Kommende denken. Es reicht auch noch für einen
Kaffee und auch für uns Raucher noch für einen Gang vor die Tür, wo sich
Gleichgesinnte zu treffen pflegen. Wir starten ca. 13:00 Uhr zu einem 3
Stundenflug und landen im Süden von Teneriffa um 15.00 Uhr. Hallo was ist nun
passiert? Aber natürlich, wir gewinnen eine Stunde, denn Teneriffa liegt in der
Zeitzone -1h. Über‘s schneebedeckte Atlasgebirge in Marokko landeten wir auf dem
Flughafen Reina Sofia, wo uns ein 31 Grad heisser Wind, auch bekannt als
„Calima“ (Sandwind von der Sahara) entgegenschlug und uns fast den Atem raubte.
Per Bus auf der Autobahn Richtung Norden aus einer braunen Oede in einen immer
grüner werdenden Norden unserem Ziel entgegen, Puerto de la Cruz. Im Hotel
Tenerife Playa bezogen wir unsere Zimmer. Zum Abendessen präsentierte sich uns
ein reichlich gedeckte Buffet, wo wirklich für jeden etwas zu finden war. Dieses
Buffet duften wir während des ganzen Aufenthaltes geniessen und es überraschte
uns immer wieder mit etwas Neuem.
Dienstag 29.05.2008
In der Schule hätten wir gesagt: „Hurra, heut‘ ist frei, die
Lehrer sind weit weg und jeder kann tun und lassen was er will!“ Das taten denn
auch alle. Besichtigung von Puerto de la Cruz. Die meisten besuchten den Loro
Park. Mit dem gelben „Bähnli“ konnte man sich gratis zum Park schütteln und
rütteln lassen. Der Besuch war eine gute Idee. Wir bekamen den ersten Eindruck
von der vielfältigen und faszinierenden Pflanzenwelt dieser Insel, die übrigens
auf Deutsch „Teneriffa“ und auf Spanisch „Tenerife“ heisst.
Mittwoch 30.05.2008
Voller Erwartungen starten wir zum grossen Ausflug in den
Nationalpark mit dem höchsten Berg von Spanien, dem Teide. Ja genau, der ist
hier auf dieser kleinen Insel. - Wir lernen unsere charmante und sehr kompetente
Reiseleiterin, Josien, kennen. Sie spricht Deutsch, ist holländischer Abstammung
und lebt schon 30 Jahre auf Teneriffa. Nicht zu vergessen der Wichtigste bei den
Ausflügen: unser Chauffeur Julian. Er hat uns bei den Ausflügen gezeigt, was ein
guter und souveräner Fahrer ist und was man können muss auf diesen Bergstrassen.
Der Teide, der drittgrösste Inselvulkan der Erde, erhebt sich 3‘718 Meter über
Meer. Egal aus welcher Sicht, seine Kegelform erstaunt und fasziniert immer
wieder. Aus zeitlichen Gründen und wohl auch aus Rücksicht auf uns vom älteren
Semester wäre das gänzliche Erstürmen des Gipfels mit einigen Atem- und
Herzproblemen verbunden gewesen. Der Teide-Nationalpark mit seinen 18‘990
Hektaren, die mehrheitlich über 2‘000 Metern über Meer liegen, bietet eine
abwechslungsreiche Stein- und Pflanzenwelt. Der Nationalpark wurde 1954
gegründet. Er ist der fünfgrösste Nationalpark von Spanien und wurde im Sommer
2007 von der UNESCO offiziell zum Weltnaturerbe erklärt. Man findet nebst der
kanarischen Kiefer, Zeder und Fichten auch eine von Kanada eingeführte Fichte
namens Monte Rey. Nebst den am häufigsten vorkommenden Teide-Veilchen, dem
Teide-Ginster und dem sog. Natternkopf gibt es div. andere Pflanzenarten wie
Geissklee, Ross-Minze, Levkojen u.v.m. Auch die Steine und Felsen mit ihren
bizarren Formen sind vielfältig und schimmern in abwechselnden Farben. Wie wir
erfuhren war der letzte Vulkanausbruch 1798. Der Berg besteht aus einem
Doppelvulkan. Der Pico Viejo (alte Bergspitze) entstand etwa vor 2`000 Jahren.
Nach den im letzten Jahr verheerenden Waldbränden erstaunt es uns, wie schnell
die Natur sich erholt. Aus schwarzen Stämmen spriesst wieder frisches Grün. Ja
so ist es, die Natur hilft sich selbst, wenn man sie nur lässt. Im Restaurant La
Contivela (der Wächter), heisst wohl so, weil es auf einem Hügel liegt mit
toller Aussicht, gibt‘s Kaninchen mit den inseltypischen und überaus
schmackhaften papas arrugadas („Runzelkartoffeln“). Gestärkt fuhr uns Julian
anschl. auf einer sehr kurvenreichen Strasse sicher in Richtung Süden. Rundfahrt
bei der Playa de las Americas vorbei an Luxushotels mit überdimensionalen
Ausmassen. Vorbei an Santa Cruz de Tenerife und der ehemaligen Hauptstadt La
Laguna. Morgen ist 1. Mai und der Anfang eines langen Wochenendes und alle
wollen nach Hause. Stau, ausgelöst von einem kleineren Zusammenstoss zweier PKW
sowie eine verrutschte Ladung der typischen kleinen süssen kanarischen Bananen.
Wir trugen es mit Fassung. Die Nerven von Julian haben gehalten.
Am Abend versprach das Hotel eine Flamenco-Show. Warum nicht?
Aber ohä lätz, das war wohl eher Flamingo als Flamenco. Aber ich will die armen
Vögel nicht beleidigen, exgüsi! Der Pacharán mit Eis danach war jedenfalls
besser...
Donnerstag 1.05.2008
Wieder ein Tag zur freien Verfügung. Unser Regie-Team hat sich
was einfallen lassen: Wir besuchten das „Casa Abaco“, ein wunderschönes
aristokratisches Herrscherhaus, das zu einer mit Blumen und Früchten
geschmückter Bar mit Museumsteil (Wohnräume im damaligen Stil) und traumhaften
Garten umgewandelt wurde. Ein Apéro und eine Original kanarische Folkloretruppe
rundete diesen gelungenen Ausflug ab. Danke Ursula und Ernesto. Ihr seid einfach
Klasse!
Freitag 2.05.2008
Heute besuchten wir den westlichen Teil der Insel.
Durch das „Valle de la Orotava“. Grosse Felder mit
Bananenstauden, die, wie wir erfuhren, das ganze Jahr geerntet werden können.
Die Bananen bleiben zum grossen Teil auf der Insel. Nur ein kleiner Teil wird
vorwiegend aufs spanische Festland exportiert. Bei den vielen Bananen frag ich
mich, wo die Affen geblieben sind. Das wäre doch ein Paradies für sie. Aber
vielleicht haben die Tinerfeños (=Einwohner von Teneriffa) bereits genug mit
ihren Touristen. (Sorry, ein bisschen Scherz muss sein!) Tolle Aussicht vom
Mirador de San Pedro. Hier befindet sich auch eins der fünf Weingebiete der
Insel. Immer die Küste im Auge Richtung Icod de los Vinos. In San Marcos
besichtigen wir den Drachenbaum auf dem Lorenzo Càceres-Platz. Beeindruckende
Ausmasse. Durchmesser des Stammes: 4 Meter. Durchmesser der Krone: 22 Meter.
Höhe des Baumes: 22 Meter. Die Wissenschaft streitet sich noch, ob er nun
hunderte oder gar über 1000 Jahre alt sei. Egal, beeindruckend ist er alle mal.
Auf einer Strasse, gebaut auf einem 300 Jahre alten Lavastrom, ging’s dann
weiter. Wir besuchten Garachico, aufgebaut auf dem alten Dorf, das 1706 beim
Ausbruch des Montanas Negros verschüttet wurde. Dank einem kleineren Bus und
Julian erreichten wir - über hunderte von Kurven - das kleine Dörfchen Masca.
Schinken, Tomaten, papas arrugadas, Wein, Kuchen und Kaffee stärkte uns wieder.
Das Wirteehepaar erfreute uns mit Gesang und Gitarrenspiel. Auch hier überall
noch Spuren vom Brand im letzten Jahr. Weiter ging die Fahrt zum höchsten Punkt
des Tages. Die Passhöhe Puerto de Erjos. Mit erweitertem Wissen, dank Josien,
über die Geschichte von Land, Leute, Flora und Fauna, kehren wir glücklich und
müde nach Puerto de la Cruz zurück.
Samstag 3.05.2008
Tag zur freien Verfügung. Ich weiss nicht, was Ihr getrieben
habt, ich jedenfalls… Nein, lassen wir das, denn ein Gentleman schweigt und
geniesst einfach…;-)
Sonntag 4.05.2008
Heute blieben wir im Norden. Die Fahrt ging über Landstrassen
durch malerische Dörfer, wie Santa Ursula, La Victoria etc., vorbei an
Weinbergen mit Traubensorten, die nur noch auf der Insel vorkommen. Durch das
Gebiet La Mantanza de Acentejo nach Tacoronte. Heute ist Muttertag in Spanien
und wie überall sieht man die Söhne, Töchter und Väter mit tollen Blumengebinden
unterwegs. Wir besuchen einen Bauernmarkt. Alles frisch geerntet und Preise,
davon können wir an der Costa Blanca nur träumen. Strelizienfelder und Getreide
auf dem Weg zur alten Hauptstadt La Laguna. Die typischen Balkone aus Holz im
Kolonialstil trifft man hier überall, genauso wie die Kirchen mit ihren reich
verzierten und geschnitzten Holzdecken. Dann die Hauptstadt Santa Cruz de
Tenerife. Nach einer Rundfahrt besuchen wir einen schönen Park. Dank dem
gestrigen Feiertag, el Día de la Cruz Santa findet eine Ausstellung der Gärtner
und Floristen statt, die ihre schönsten Arbeiten in einem Wettbewerb
präsentieren. Die ganze Pflanzen- und Blumenwelt der Insel ist hier zu finden.
Auf der Rambla stehen Blumenkreuze. Eine wahre Augenweide. Pause für ein kühles
Bier und schon geht die Fahrt weiter. Bei der sogenannten Humboldtsicht empfängt
uns das Restaurant Casa del Vino La Paranda. Hier stand 1799 Alexander von
Humboldt, der in späteren Erzählungen von dieser fantastische Aussicht schrieb.
Recht hatte er! - Bei einer Weinprobe testeten wir dann die einheimischen Weine,
wo es für jede Geschmacksrichtung etwas gab. Bei diversen Tapas und natürlich
den papas arrugadas sowie div. Süssspeisen wurde die Stimmung rasch immer
fröhlicher. Nach dem Kaffee hiess es dann Abschied nehmen. Zurück im Hotel wurde
noch einmal das Buffet gestürmt. Heute war frühes Schlafen angesagt. Ein paar
Unentwegte schafften es dann aber doch nicht so früh… Mehr wird hier aber nicht
verraten... Der Pacharán ist dem Hotel jedenfalls schon seit Freitag
ausgegangen… Wer den wohl weggetrunken hat?
Montag 5.05.2008
Tagwach 4:00 Uhr, Frühstück 4:30 Uhr, Abfahrt 4:45 Uhr. Mein
Lieber und das mit uns! Aber es waren alle da. Rückflug nach Alicante und peng
wurde uns die geschenkte Stunde wieder abgenommen. Ganz im Gegenteil von meinem
Gewicht; das hatte zugenommen. Ich durfte aber trotzdem mitfliegen. Es war
einfach toll!
Wir alle danken Ursula und Ernesto Senis für die wirklich
tipptopp organisierte Reise. Sie wird uns allen in guter Erinnerung bleiben.
Noch etwas: Ihr wart eine tolle Gruppe, auch das hat zum guten Gelingen
beigetragen. Mit Euch reise ich gerne wieder. Ob Ihr auch mit mir, kann ich nur
hoffen…;-)
Euer Kurt Matter
Foto-Album Felix
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Fotos Kurt:
Album 1 +
Album 2